Im Rahmen des Bundesnetzwerktreffens Verbraucherforschung wurde der Michael-Schuhen-Preis 2025 verliehen. Ausgezeichnet wurde Bettina Chlond von der ETH Zürich für ihre Studie „Affording to pay attention? Energy cost in low-income households’ investment decisions“.
Die Arbeit untersucht, wie steigende Energiepreise nicht nur finanzielle Belastungen, sondern auch kognitive Hürden für einkommensschwache Haushalte schaffen können. Damit leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Ungleichheiten im Bereich nachhaltigen Konsums und überzeugte durch fachliche Tiefe, methodische Sorgfalt und hohe Relevanz für die Verbraucherforschung.
Dem Bundesnetzwerktreffen vorgelagert war ein Early-Career-Researchers-Workshop, der von Prof. Dr. Gunnar Mau, Dr. Manuel Froitzheim und Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein durchgeführt wurde. Der Workshop bot Nachwuchswissenschaftler:innen die Möglichkeit, aktuelle Forschungsarbeiten vorzustellen, Feedback zu erhalten und sich über Perspektiven der Verbraucherforschung auszutauschen.
Die Veranstaltung verdeutlichte erneut die hohe Qualität, thematische Breite und gesellschaftliche Relevanz aktueller Nachwuchsforschung im Bereich der Verbraucherforschung.




